Erfolgreich und gesund mit diesen zwei Tricks?

Ein Artikel von Jan Widmaier

Häufig hört man davon, wie wichtig ein richtiger Atem ist, dass man damit seinen ganzen Stress loslassen kann und viel gesünder lebt. An anderer Stelle wird berichtet, dass erfolgreiche Menschen ständig kalt duschen, dadurch fokussierter und konzentrierte an ihre Aufgaben gehen und langfristig alle ihre Ziele erreichen. Doch ist es wirklich so einfach?

Warum sich die Atemkontrolle lohnt.

Richtig atmen muss gelernt sein. In jeder Sekunde unseres Lebens erscheint uns der Atem gänzlich natürlich und automatisch, wir müssen nicht darüber nachdenken, wie wir ein- und wieder ausatmen. Dies geschieht einfach ohne unser zutun. Es ist jedoch durchaus sinnvoll, auf seinen Atem zu wirken und ihn hin und wieder zu steuern. Denn unser Atem ist ein hochkomplexer Vorgang und eng mit unserem körperlichen, seelischen und psychischen Wohlbefinden verbunden. Durch unseren Atem nehmen wir außerdem den lebenswichtigen Sauerstoff auf und versorgen damit unsere Blutbahnen mit frischer Energie. In unserer hektischen Lebensweise kommt es häufig zu einer kurzen und flachen Atmung, der Blutdruck steigt und Wutausbrüche oder akuter bis hin zu chronischem Stress sind die Folge. Eine entschleunigte Atmung wirkt jedoch positiv auf diesen Blutdruck, Menschen wissen intuitiv, dass ein ruhiger Atem den Körper und unsere Psyche beruhigt. Nicht ohne Grund sind Atemübungen, Meditationen oder Mantras so erfolgreich und überdauern so lange. Somit wirkt ein ruhiger Atem als Stresskiller und auch Buddha erkannte: „So du zerstreut bist, lerne auf deinen Atem zu achten". Daran sollte im Alltag häufiger gedacht werden – einfach mal durchatmen!

Wie sieht der richtige Atem aus?

Doch wie atmet man denn nun richtig? Die Atmung ist sehr eng mit dem limbischen System und anderen Bestandteilen des zentralen Nervensystems verbunden. Dadurch lässt er sich jedoch auch durch mentale Prozesse verändern. In Momenten der Aufregung, des Unwohlseins, des Schmerzens oder der Angst atmen wir verändert gegenüber unserer Atmung in Ruhe oder bei alltäglichen Aufgaben. Für die richtige Atemtechnik kann man sich die 4711-Regel merken. Dabei atmet man 4 Sekunden ein, 7 Sekunden wieder aus und sollte diesen Vorgang 11 Minuten wiederholen. Dabei kann man seine Hand auf den Bauch legen und spüren, wie er sich hebt und senkt. So bekommt man auch ein Gespür für die Bauchatmung – es ist wichtig in diesen hineinzuatmen! Übrigens stärkt dies auch das Immunsystem, verbessert die Durchblutung und den Zellstoffwechsel. Auch für das Lungenvolumen lohnt sich ein kontrollierter langer Atem. Sie sollten sich dafür täglich die Zeit nehmen. Entschleunigen Sie ihren Alltag und ihre Atmung, werden Sie gesund mit der richtigen Technik! Noch bessere Effekte erzielt man übrigens, wenn man diese Atemübung im Freien verübt – beispielsweise im Wald. Hier wird nämlich auch das vegetative Nervensystem stimuliert und beruhigt.

Kalt duschen = Erfolg duschen?

Natürlich reicht eine kalte Dusche allein nicht für den großen Wurf - egal ob im Privat- oder Berufsleben. Doch ebnet eine kalte Dusche zumindest das Spielfeld für den Erfolg. Denn wer am morgen bereits frisch und wach in den Tag startet, hat die deutlich besseren Voraussetzungen! Und darüber hinaus hat eine kalte Dusche noch so weitere gesundheitliche Vorteile! Sie verbessert das Hautbild und die Gesundheit der Haare. Denn während eine heiße Dusche die Feuchtigkeit entzieht und das Haar strohig werden lässt, verschließt eine kalte Dusche die Poren, beugt dadurch Falten und Spliss vor und lässt den natürlichen Fettmantel der Haut unberührt. Außerdem aktiviert eine kalte Dusche die braunen Fettzellen, welche für die Wärmeproduktion verantwortlich sind. Dabei verbrauchen sie Energie, in diesem Fall Kalorien, denn die körpereigenen Heizkörper regeln während dieser kalten Dusche das Aktivitätsniveau weit nach oben, um ordentlich einzuheizen. Der nächste Sommer kann kommen! Die Gefäße werden gestärkt, das Stress-Level gesenkt und angeblich wird sogar das Immunsystem trainiert. Die Laune hebt sich und depressive Verstimmungen können verschwinden, die Durchblutung wird gefördert und die Sauerstoffaufnahme erhöht. Damit nicht genug soll man sich nach einer kalten Dusche auch noch entspannter fühlen. Diese zahlreichen Vorteile bringen einen zumindest schon ins Grübeln über einen Wechsel der Temperaturregierung im Badezimmerparlament. Doch wie schaffen wir eine solche Opposition?

Gewohnheitssache

Wie fast alles in unserem Leben ist auch eine kalte Dusche eine Gewohnheitssache. Man könnte den normalen Duschprozess erstmal am Ende mit einer Erfrischung ergänzen, indem zum Schluss des Duschvorgangs der Hebel auf „kalt“ gestellt wird. Gerne auch erstmal nur auf die Füße, Waden, Hände und die Arme, um sich daran zu gewöhnen. Je öfter dies wiederholt wird, umso einfacher wird es. Probieren Sie es doch aus – es lohnt sich!

Am Ende..

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